Vontobel Spendeninitiative: für Schulen im Irak

20.11.2018
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Ramadi ist eine zerstörte Stadt. Für den Wiederaufbau der Schulen im Irak setzt sich das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) ein. Vontobel unterstützt dieses langfristig angelegte Projekt mit einer internen Spendeninitiative.

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Statt Bombenalarm wieder Schulglocken hören

Ramadi hält einen traurigen Rekord: keine andere Stadt im Irak hat mehr Schäden erlitten als die Hauptstadt der Provinz al-Albar. Der Wiederaufbau der zerstörten und beschädigten Schulhäuser erfordert beträchtliche finanzielle Mittel und engagierte Menschen vor Ort.

Das IKRK unternimmt grosse Anstrengungen, um seinen Teil zu einer funktionierenden Bildungsinfrastruktur beizutragen. Geoff Loane, Bildungsberater des IKRK, betont, wie wichtig der Schulbesuch für Kinder sei. «Kinder wollen morgens das Haus verlassen und das Gefühl haben, etwas Sinnvolles zu tun. Zur Schule gehen gibt ihnen eine Identität und eine Zukunft.» Auch Eltern wollen sicher sein, dass ihre Kinder eine Zukunft haben; andernfalls sind sie eher bereit, ihr Heimatland zu verlassen.

Das Mittel zum guten Zweck: farbenfrohe Tassen

Vontobel setzt sich mit verschiedenen Aktivitäten für das IKRK-Schulprojekt im Irak ein:

  • Vontobel lanciert eine farbenfrohe Initiative: Mitarbeitende können für 20 Franken eine Tasse erwerben, die in einer der vier Unternehmensfarben gehalten ist. Diese Beträge gehen vollumfänglich ans IKRK.
  • Viele Mitarbeitende spenden zusätzlich privat ans Projekt und Vontobel seinerseits lässt dem IKRK den gleichen Betrag zukommen.
  • Pro versandter Weihnachtskarte überweist Vontobel einen fixen Spendenbetrag ans IKRK.

 

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Langwierige Konflikte erfordern neue Lösungsansätze des IKRK

Der Wiederaufbau von Schulen in Ramadi ist ein Beispiel dafür, wie grundlegend sich das Aufgabenfeld des IKRK gewandelt hat. Viele Konflikte der Moderne dauern entweder extrem lange oder enden mit einer politischen Lösung ohne nachhaltigen Frieden. So stand Ramadi während 13 Jahren – 2003 bis 2016 – im Kreuzfeuer verschiedener Konfliktparteien. Ramadi liegt in einer Region, die nach wie vor als instabil gilt.

Das IKRK muss für diese neuen Herausforderungen Lösungen entwickeln. Gemäss Peter Maurer, Präsident des IKRK, ist die humanitäre Organisation daher nicht mehr nur in akuten Krisensituationen zur Stelle. Der Fokus hat sich in Richtung langfristige Engagements verschoben, wie das Projekt zum Wiederaufbau von Schulen im Irak zeigt: Es gilt, strukturelle Probleme in Zusammenarbeit mit Regierungen, NGOs und Unternehmen zu lösen.

  

Seit 2005 ist Vontobel Mitglied der Corporate Support Group des IKRK

Um die neuen Aufgaben des IKRK langfristig zu unterstützten, haben ausgewählte Schweizer Unternehmen die Corporate Support Group des IKRK gegründet. Seit 2005 gehört Vontobel zu den Mitgliedern. Im Rahmen dieser Mitgliedschaft lanciert Vontobel jedes Jahr jeweils im November und Dezember eine interne Spendeninitiative zugunsten des IKRK.