Pensionskasse bei Stellenwechsel: Eine Chance zur Steueroptimierung

Videos , Coronavirus , Vermögen & Vorsorge Aktualisiert am 26.04.2021
Ursprünglich veröffentlicht am 24.04.2020 Lesezeit: 2 Minute(n)

Unser Tipp: Freizügigkeits­guthaben aufteilen

Wenn Sie die Stelle wechseln oder eine Aus­zeit nehmen, empfehlen wir Ihnen, die eigene Pensions­kasse zu splitten. So können Sie Ihre Gelder später gestaffelt beziehen und Steuern sparen. Erfahren Sie hier, wie Sie dabei vorgehen.


Ein Stellenwechsel ist eine grosse Änderung im Leben. Egal, ob Sie freiwillig oder unfreiwillig bei einem neuen Arbeitgeber anfangen oder eine Auszeit für sich nehmen möchten: In diesem Moment können Sie die Weichen stellen für spätere Steuerersparnisse.

  

So splitten Sie Ihre Pensionskasse beim Stellenwechsel

  • Wichtig ist zunächst, dass Sie rechtzeitig aktiv werden, um das Standard-Prozedere zu Ihren Gunsten zu beeinflussen.
  • In der Regel schickt Ihnen Ihr alter Arbeit­geber ein Austrittsformular mit der Frage, wohin Sie Ihr Pensions­kassen-Guthaben überweisen lassen möchten. Normalerweise würden Sie hier eine Freizügigkeits­stiftung angeben, bei der Ihr Alterskapital verwahrt wird. Entsprechend würde Ihr alter Arbeit­geber das gesamte PK-Guthaben an eine Freizügig­keits­stiftung überweisen – oder an die Pensions­kasse des neuen Arbeitgebers, sofern Sie eine neue Stelle antreten.
  • Geben Sie auf diesem Austrittsformular zwei Stiftungen an beziehungs­weise eine Stiftung und eine Pensions­kasse. Dadurch wird Ihr PK-Guthaben in zwei Teil­guthaben gesplittet.
  • Sollte Ihr Jahreseinkommen beim neuen Arbeitgeber tiefer ausfallen, so lohnt es sich zu prüfen, nur eines der beiden Teil­guthaben in die neue Pensions­kasse einzu­bringen. Auf diesen Teil auf­bauend werden in Zukunft Ihre weiteren Pensions­kassen­bei­träge einbe­zahlt.
  • Sollte es zu dieser Lösung kommen, so bleibt der andere Teil auf dem Freiz­ügigkeits­konto oder -depot Ihrer Wahl parkiert. So können Sie Ihr Alters­guthaben in der 2. Säule später in zwei Teilen gestaffelt beziehen.

  

Darum lohnt es sich – ein Rechenbeispiel

Das Ehepaar Muster wohnt in der Stadt Zürich. Frau Muster hat über die Jahre CHF 1.000.000 an Pensions­kassen-Guthaben angespart. Wenn sie sich diesen Betrag bei der Pensionierung auszahlen lässt, muss Sie entsprechend hohe Einkommens­steuern bezahlen.

Wenn aber Frau Muster ihre Pensions­kasse gesplittet hat, kann Sie nacheinander zweimal CHF 500.000 beziehen. Weil wir in der Schweiz eine Steuer­progres­sion haben, kann Frau Muster mit diesem Tipp rund CHF 50.000 sparen; das sind ganze 5 Prozent ihres Pensions­kassen-Vermögens.

  

Übliches Vorgehen Einmal­aus­zahlung bei Pensio­nierung
> Steuer­betrag X
           
Unser Tipp Teil­aus­zahlung 1 Teil­aus­zahlung 2 > X – 50.000  


Grafik: Schematische Darstellung der möglichen Steuerersparnis in der Stadt Zürich (ohne individuelle Gegebenheiten zu berücksichtigen). Berechnet am Beispiel eines verheirateten Ehepars mit der Konfession «evangelisch reformiert».

  

  

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