April, April!

Vontobel Stories 01.04.2019
Lesezeit: 1 Minute(n)

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Fantasievolle EZB

Bestimmt haben Sie bereits unzählige Male mehrere der sieben Eurobanknoten in den Händen gehalten. Doch wissen Sie spontan, was auf der Vorder- und Rückseite abgebildet ist? Es sind Tore und Fenster bzw. Brücken, welche Offenheit und Verbundenheit symbolisieren sollen. Welch herzerwärmender Gedanke. Doch: Keines dieser Bauwerke gibt’s wirklich. Alles in Frankfurt am Main ausgedacht. Und wir sind sicher: Beim nächsten Mal, schauen Sie genauer auf Ihre Euro-Scheine.

Guter Stoff

Starinvestor, freundliche Heuschrecke, Börsen-Legende: Warren Buffett hat viele Übernamen. Doch ganz so kreativ wie seine Fans und Kritiker ist er selber bei der Namenswahl nicht. Der Name seiner Investmentfirma «Berkshire Hathaway» ist nicht der Fantasie entsprungen, sondern war ein marodes Textilunternehmen an dem Buffett Anteile hielt. Per Handschlug einigten sich Buffett und der Geschäftsführer darauf, dass Buffett seine Anteile für jeweils 11,50 Dollar abstösst. Als es soweit war, wollte der Geschäftsführer plötzlich nur noch 11,38 Dollar zahlen. Dies machte Warren Buffett so wütend, dass er kurzerhand das ganze Unternehmen kaufte und den Geschäftsführer entliess. Voilà: Berkshire Hathaway war geboren.

Pets and ex-wives

Der Streaming-Gigant Netflix, der am 29. Mai an die Börse ging und lange zu den Überfliegern zählte, musste zwischenzeitlich herbe Verluste hinnehmen. Grund: Weniger Abonnenten und geringere Umsätze. Der Kurs hat sich inzwischen zwar wieder erholt, doch die amerikanische Film- und TV-Plattform steht unter Druck und muss an Blockbuster wie «House of Cards» anknüpfen. Der neuste Coup: Eine mehrteilige Dokumentation über die Haustiere und Ex-Frauen («Pets and ex-wives») von 12 ehemaligen Fortune-500 CEOs. Die Serie soll zeigen, wie die «Pets and ex-wives» strategische Entscheidungen der Geschäftsführer beeinflussten und so für Aufstieg und Niedergang sorgten. Man darf gespannt sein.