Die modernen Begleiter des Hirten

Trends 24.04.2019
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Herdenhaltung in weitläufigen, abgelegenen oder unwegsamen Landstrichen bedurfte schon immer gewisser Technologien, um die Tiere zu überwachen und zu schützen. Die Kuhglocke. Der Hütehund. Und nun: die Drohne.

In Neuseeland, im Reich der Schafe und Hirten, bahnt sich etwas an. Der seit tausenden Jahren treue Mitarbeiter des Hirten, der Schäfer- bzw. Hütehund, wird zumindest teilweise von einer bellenden Drohne ersetzt. Somit ereilt ihn unter Umständen das gleiche Schicksal wie dereinst den Handweber oder die Telefonistin.

Keinen 1:1 Hundeersatz

Noch können die Drohnen nicht alles besser als ein Hund. Die Batteriekapazität limitiert die Einsatzzeit – zurzeit auf circa 30 Minuten. Und bei Wind und Wetter ist immer noch der über Jahrhunderte spezifisch gezüchtete und topausgebildete Border Collie überlegen.

In anderen Belangen hat aber die Drohne die Nase – den Propeller? – vorne. Aus hoher Warte und mit Zoomfunktion kann sie Bilder von trächtigen und gebärenden Muttertieren aufnehmen, ohne diese zu stören. Sie gleicht keinem natürlichen Feind der Herdentiere und löst somit keine Stressreaktion aus. Und wenn's doch sein muss, ist sie mit einem Lautsprecher und einer Aufnahme des Gebells des ansässigen Hundes ausgestattet.

Die relativen Vorteile nutzen

Drohnen erlauben es also, Herden besser und schonender zu schützen. Dennoch, Drohnen und Hunde werden wohl auf absehbare Zeit nebeneinander arbeiten. Und darum geht es im Smart Farming allgemein. Die Technologie dort einsetzen, wo sie auch tatsächlich eine Verbesserung oder Effizienzsteigerung bringt. Gerade die Drohnentechnologie kann in der Landwirtschaft viel ausrichten – sie ist wie geschaffen für die Herausforderungen grosser, wenig besiedelter Gebiete.

Risiken von Investitionen in Finanzmärkte

Investitionen in Finanzmärkte sind mit Risiken verbunden. Kurs, Wert und Ertrag einer Anlage hängen unter anderem von der wirtschaftlichen Entwicklung und dem Kurs der zugrundeliegenden Wertpapiere ab.

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