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Nächste Livestream Session am: 07. April 2020, 10:00 (CET)

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Fragen & Antworten – Die aktuellsten Fragen

  • 03.04.2020: Was wäre das Worst-Case Szenario? Anhand von welchen Punkten erkennen Sie ob der "Boden" in den Märkten erreicht wurde?

    Es ist sehr schwierig abzuschätzen wann das Worst-case Szenario der Krise erreicht ist und wie dieses aussieht. Auf die Vorjahresresultate hatte die Coronavirus Krise keinen Einfluss. Die Ausblicke einiger Unternehmen sind bereits im Januar erfolgt. Da waren, wenn überhaupt, entsprechende Zahlen für den chinesischen Markt berücksichtigt worden. Firmen die ihren Ausblick erst im Februar gemacht haben, sind schon viel stärker von der Coronavirus Krise gefärbt. Wir probieren oft mit den Unternehmen zu analysieren, wie stark der „Impact“ ist, wie der Business-continuity-plan aussieht. Mit den Erstquartalszahlen werden Datenpunkte geliefert, die entsprechend mehr Analyse erlauben. Betreffend Ausmass kann man von drei Rezession-Modellen sprechen. V (kurze Rezession und schnelle wirtschaftliche Erholung), U (kürzere Rezession und relativ schnelle wirtschaftliche Erholung) oder L (nichtabsehbare Dauer der Rezession und nur sehr langsame wirtschaftliche Erholung). Wir sind jedoch der Meinung, dass wir uns auf eine U-Rezession zubewegen.

  • 03.04.2020: In der Telefonkonferenz am 27.3. wurde gesagt, dass schweizer Aktien von neutral auf übergewichten eingestuft worden sein: Welche Sektoren würden Sie bei zusätzlichen Investitionen bevorzugen?

    Prinzipiell empfiehlt es sich Unternehmen bottom-up und firmenspezifisch zu analysieren. In der Schweiz gibt es drei Kriterien, die es gilt zu berücksichtigen. Erstens, die Bilanz in der Vergangenheit. Eine starke Bilanz ist ein Indiz für ein gesundes und stabiles Unternehmen. Zweitens das Business Model auf der einen Seite sowie deren Marktstellung auf der anderen Seite. Als drittes Kriterium sollte man sich die Frage stellen, „ist es eine Firma die Wert generiert?“, ein sogenannter Value-Creator. Denn eine inhärente Wertschöpfung lässt tendenziell auch den Aktienkurs steigen.

  • 03.04.2020: Der Markt scheint sich momentan etwas zu erholen. Werden wir weitere Kursstürze sehen sobald die Quartalszahlen veröffentlicht werden und das Ausmass von Corona auf die Wirtschaft das erste Mal sichtbar wird?

    Auf die Vorjahresresultate hatte die Coronavirus Krise keinen Einfluss. Die Ausblicke einiger Unternehmen sind bereits im Januar erfolgt. Da waren entsprechende Zahlen für den chinesischen Markt berücksichtigt worden. Firmen die ihren Ausblick erst im Februar gemacht haben, sind schon viel stärker von der Coronavirus Krise gefärbt. Wir probieren oft mit den Unternehmen zu analysieren, wie stark der „Impact“ ist, wie der Business-continuity-plan aussieht. Mit den Erstquartalszahlen werden Datenpunkte geliefert, die entsprechend mehr Analyse erlauben. Betreffend Ausmass kann man von drei Rezession-Modellen sprechen. V (kurze Rezession und schnelle wirtschaftliche Erholung), U (kürzere Rezession und relativ schnelle wirtschaftliche Erholung) oder L (nichtabsehbare Dauer der Rezession und nur sehr langsame wirtschaftliche Erholung). Wir sind jedoch der Meinung, dass wir uns auf eine U-Rezession zubewegen und sich die Wirtschaft dementsprechend schnell wieder erholt.

  • 27.03.2020: Die Zinsen werden nun stets immer wieder nach unten korrigiert. Müssen wir nach der Corona Krise mit einer Zins Krise rechnen?

    Zu tiefe Zinsen haben einen signifikant negativen Einfluss auf das Bankengeschäft. Die Bank ist der Intermediär zwischen Sparer und Wirtschaft, die bei tiefen Zinsen ihre Arbeit nicht wahrnehmen kann. Zentralbanken sind sich des Risikos jedoch bewusst; die europäischen Zentralbanken wie die SNB und die EZB haben die Zinsen bspw. nicht angepasst, sodass der negative Effekt des jetzigen Marktzustands auf die Banken bereits erreicht wurde und sich nicht weiterhin ausdehnen sollte.

  • 24.03.2020: Was hat Deutschland bereits unternommen, um die ökonomische Lage zu unterstützen?

    In Deutschland hat die Regierung ein strukturelles Defizit weit über die in normalen Zeiten geltende 0.35%-Grenze ermöglicht. Die fiskalische Reaktion auf die Krise könnte sich auf weit über EUR 600 Mrd. belaufen. Stand 24. März 2020

  

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Dan Scott

CIO Wealth Management

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Silvio Halsig

Leiter 3-alpha Managed Solutions

 
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Dino Rizzuto

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