Medienmitteilungen und News

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Wird 2018 ein weiteres «Goldilocks»-Jahr?

Gegen Ende des Jahres ist es an der Zeit, herzerwärmenden Erzählungen wie Charles Dickens‘ «Weihnachtsgeschichte» aus dem Bücherregal zu holen. Anleger könnten insbesondere im Märchen «Goldilocks» schmökern, in der Hoffnung, dass ihnen das kommende Börsenjahr ein «Goldlöckchen-Szenario» beschert. Die Voraussetzung, dass sich die Wirtschaft genau richtig entwickelt , also sowohl eine Rezession als auch eine Überhitzung vermeidet, scheint für 2018 aus unserer Sicht in der Tat gegeben.

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Zentralbanker – wahrlich ein harter Job

Über ihr Monopol bei der Festsetzung der Zinssätze können Zentralbanken dazu beitragen, das Vermögen der Menschen zu mehren oder eine wirtschaftliche Depression herbeizuführen. Im vergangenen Jahrzehnt waren sie aus Angst vor einem Missmanagement der letzten Finanzkrise in Geberlaune. Die Weltwirtschaft und die Finanzmärkte haben die Geschenke von Ben Bernanke und seinen Kolleginnen und Kollegen nur allzu gern angenommen. Nun nähern sich die Tage des «Gratis-Lunch» dem Ende, doch bisher hat nur die US-Notenbank den Leitzins heraufgesetzt. Wir erwarten, dass die Europäische Zentralbank und die Bank of Japan ihrem Beispiel folgen werden, allerdings im Schneckentempo.

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«Säkulare Stagnation» ist nicht unser Schicksal

Jede Wirtschaftskrise löst Ängste aus, das Wachstum könnte sich verlangsamen oder ganz zum Erliegen kommen. Als Reaktion auf die Grosse Depression der 1930er Jahre setzte Franklin D. Roosevelt in den USA den sogenannten New Deal durch. Dieses Staatsprogramm erwies sich als Erfolg. Heutzutage könnten ähnliche Investitionen in die Infrastruktur der schleppenden Erholung seit der Finanzkrise im Jahr 2008 Auftrieb verleihen. Neue Technologien könnten hierbei eine Schlüsselrolle spielen.

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Die Schweiz hat den «Frankenschock» überwunden

Im Januar 2015 brannte sich der sogenannte Frankenschock ins kollektive Gedächtnis der Schweiz ein. Damals konnte die Zentralbank ihr Versprechen, den Mindestkurs von 1.20 Franken pro Euro zu verteidigen, nicht mehr länger einhalten. Der darauffolgende schlagartige Anstieg der Schweizer Währung hatte das Potenzial, die Wirtschaft des Landes massiv zu schädigen. Zweieinhalb Jahre später scheint die Schweiz unbeschadet davongekommen zu sein. Weiterlesen
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Zentralbanken: aus eigenem Verschulden gefangen

«Wir alle sind hier aus eigenem Verschulden gefangen», lautet eine Zeile aus dem berühmten Song «Hotel California» der Eagles aus dem Jahr 1977. Darin geht es um die panische Suche nach einem Ausweg, um von einem wundervollen und doch bedrohlichen Ort zu flüchten. Der Text hat nichts von seiner Aktualität eingebüsst – nicht einmal in den Ohren der Zentralbanker. Sie stehen vor dem Problem, die Wirtschaft vom süssen Gift der reichlichen Liquidität zu entwöhnen. Was nicht so schnell geschehen wird. Weiterlesen
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In Frankreich dürfte die Welle des Populismus verebben

In Frankreich dürfte die durch die USA und Grossbritannien gerollte Welle des Populismus verebben. Marine Le Pen, die Vorsitzende der Rechts-Aussen-Partei, wird es höchstwahrscheinlich in die Stichwahl der französischen Präsidentschaftswahlen schaffen, dort jedoch im Mai einem moderateren Kandidaten schliesslich unterliegen. Dennoch: Die Präferenzen der Wähler sind nicht vorhersehbar, wie Anleger im vergangenen Jahr feststellen mussten. Diese Erkenntnis wirkt an den Finanzmärkten noch immer nach. Weiterlesen
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Wird es Europa 2017 schaffen oder zerbrechen?

Mitte 1946 hielt Winston Churchill eine berühmte Rede in Zürich, in der er das vom Krieg zerrissene Europa aufforderte, aus der Asche aufzuerstehen. Sein Appell war möglicherweise der Vorbote für die Gründung der Europäischen Union. Er deutete jedoch an, dass das Vereinigte Königreich ausserhalb der entstehenden «Vereinigten Staaten von Europa » bleiben sollte – eine Prophezeiung, die merkwürdig treffend erscheint angesichts der jüngsten Brexit-Entscheidung des Landes. Heute haben viele das Gefühl, dass Europa erneut an einem Wendepunkt in seiner Geschichte angelangt ist. Die bevorstehenden Aufgaben sind ganz andere als vor 70 Jahren, aber genauso anspruchsvoll. Weiterlesen
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Nach der Flurbereinigung beim «schwarzen Gold»

«Peak Oil» galt lange als unumstössliche Tatsache. Wie ein Mantra wurde wiederholt, dass die Erdölvorräte dereinst zuneige gehen würden. Inzwischen haben jedoch Technologien, mit denen sich Öl- und Gas aus Schiefergestein anzapfen lassen, den Energiemarkt revolutioniert und den Vereinigten Staaten zur Rückkehr unter die wichtigsten Fördernationen verholfen. Diese Entwicklung rief Saudi-Arabien, den grössten Produzenten innerhalb der Organisation der erdölexportierenden Länder (OPEC), auf den Plan: Das Land erhöhte seine Produktion, um seinen Marktanteil zu verteidigen. Erst vor Kurzem hat Riad in Aussicht gestellt, seine Fördermenge zu kürzen. Wir sind der Meinung, dass sich der Ölpreis bei 50 bis 55 US-Dollar pro Fass stabilisieren dürfte und erkennen mittelfristig Aufwärtspotenzial. Weiterlesen
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USA: Brücken bauen versus Mauern errichten

«Brücken errichten» einerseits, «Mauern bauen» andererseits. Mit diesen Bildern liessen sich die Präsidentschaftskampagnen in den USA zusammenfassen und einander gegenüberstellen. Für ersteres steht die demokratische Kandidatin Hillary Clinton, für letzteres ihr republikanischer Widersacher Donald Trump. Welcher der beiden Kandidaten am 8. November mehr Unterstützung von der amerikanischen Bevölkerung erhält, ist derzeit unklar. Wir haben daher unser Aktienengagement auf neutral reduziert, weil Marktturbulenzen nach den Präsidentschaftswahlen nicht auszuschliessen sind. Weiterlesen
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Europa: unheimliche Stille nach dem britischen Referendum

Der Ausgang der Brexit-Abstimmung in Grossbritannien war eine vermeintliche Katastrophe, die nicht eingetreten ist. Natürlich wird es Auswirkungen auf die Wirtschaft des Landes geben, und natürlich sind die europäischen Regierungschefs noch immer über das Ergebnis des Referendums entsetzt. Nichtsdestotrotz geht in der Europäischen Union alles seinen gewohnten Gang, auch wenn am Horizont bereits die nächsten Bedrohungen auftauchen, wie beispielsweise die anstehende Abstimmung über die italienische Verfassung. Weiterlesen
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Vom «Brexit» und den Konsequenzen für Anleger

Ein Volksentscheid in Grossbritannien zugunsten eines Austritts aus der Europäischen Union (EU) lag schon immer im Bereich des Möglichen. Dennoch hat der «Brexit» sowohl die EU als auch die Investoren kalt erwischt. Es folgte eine Verkaufswelle an den globalen Aktienmärkten, während sogenannte sichere Häfen wie Staatsanleihen und Gold stark nachgefragt wurden. Weiterlesen
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Japan oder von der Quadratur des Kreises

Bislang vermochten die von Japans Premierminister Shinzo Abe eingesetzten «drei Pfeile» die japanische Wirtschaft noch nicht wiederzubeleben. Obwohl die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt durchaus Fortschritte erzielt hat, geht im Land wirtschaftlich die Sonne noch immer nicht auf. Ob Japans Ökonomie auf einen Wachstumskurs einschwenken kann, hängt unter anderem davon ab, ob die Bank of Japan, die den Grossteil der «Abenomics» umgesetzt hat, die ökonomischen Wolken vertreiben kann. Weiterlesen
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Negativzinsen: Segen und Fluch zugleich

Seit Beginn der Finanzkrise im Jahr 2008 befinden sich die Zentralbanken im Ausnahmezustand. Zuerst senkten sie die Zinsen auf null. Danach fluteten sie die Finanzmärkte mit Liquidität. Und schliesslich führten einige von ihnen kürzlich Negativzinsen ein. Wahrscheinlich haben diese Massnahmen die Wirtschaft und die Finanzmärkte gestützt. Gleichzeitig haben sie jedoch für die Anleger enorme Herausforderungen geschaffen. Weiterlesen
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Grossbritannien steht am europäischen Scheideweg

Weiterhin Teil des europäischen Projekts oder auf dem Weg in die «Splendid Isolation»? Die Briten stimmen am 23. Juni darüber ab, ob das Land in der Europäischen Union verbleibt oder es die Brücken zu «Brüssel» abbricht. Aktuellen Umfragen zufolge befinden sich die EU-Befürworter mit 45 Prozent knapp in der Mehrheit. Auf die Gegner entfallen gegenwärtig 40 Prozent und auf die Unentschlossenen 15 Prozent. Ohne voreilige Schlüsse ziehen zu wollen, beleuchten wir im Folgenden die Konsequenzen eines möglichen britischen Austritts aus der Europäischen Union. Weiterlesen