Digitale Anlageprodukte in der Schweiz. Ein Markt mit Potential?

Erfahren Sie, wie es bei den Schweizern um digitale Anlageprodukte steht, wieso diese hierzulande grosses Potential bergen, und wie Vontobel schon heute die Wünsche und Anforderungen der Schweizer Anleger an eine digitale Anlagelösung erfüllt. Ausserdem stellen wir Ihnen die digitale Vermögensverwaltung Vontobel Volt® mit integrierter Säule 3a Lösung vor.

  

Schweizweite Befragung zeigt: Vertrauen in digitale Anlageangebote wächst

  • Neue repräsentative Studie zeigt hohes Potenzial für digitale Anlageprodukte
  • Viele Anleger investieren ihr Geld bereits digital oder äussern Interesse
  • Digitale Anleger in der Schweiz bevorzugen hybride digitale Vermögensverwaltungslösungen
  • Vontobel erwartet höhere Nachfrage nach digitalen Angeboten aufgrund steigenden Anlagebedarfs

 

Quelle: Studie «Digitales Anlegen – ein Markt mit Potential», 2020, Hochschule Luzern, Raiffeisen, Vontobel

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«Die Studie bestätigt, dass Bankkunden über alle Altersgruppen hinaus auf den persönlichen Kontakt mit ihrem Bankberater nicht verzichten möchten und hybride Angebote nachfrageseitig gewünscht werden»

Toby Triebel, Head Digital Investing

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Die Studie im Fokus


Kurze Reportage über die Hintergründe

 

Wie stehen die Schweizer eigentlich zu digitalen Anlagemöglichkeiten? Reine Nische für die jungen «Digital Natives» oder eher etwas für erfahrene Anleger mit finanzstarkem Hintergrund? Im Auftrag von Raiffeisen und Vontobel wurden in einer repräsentativen Studie in der gesamten Schweiz über 1‘200 Schweizerinnen und Schweizer zwischen 18 und 79 Jahren befragt. Mit spannenden Ergebnissen. Mehr dazu in diesem Film.

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Dass wir Schweizer im internationalen Vergleich als eher vorsichtige Anleger gelten, ist bekannt. Wie aber steht es bei digitalen Anlagemöglichkeiten um unser Investitionsverhalten? Und wer genau in der Schweiz nutzt sie? Die Ergebnisse dieser repräsentativen Studie überraschen an mancher Stelle durchaus. So viel vorab: Insgesamt nutzen heute ein Viertel der Schweitzer Investoren digitale Anlageprodukte oder können sich eine Nutzung vorstellen.

  

Bislang nur altes Geld in der New Economy?

Grundsätzlich legt die Mehrheit der Schweizer weniger aus Spass am Investieren an, sondern verfolgt damit klare Absichten. So stehen die Vermögensvermehrung, die Altersvorsorge sowie der Vermögenserhalt im Fokus.

Dabei spielt Vertrauen eine wichtige Rolle: Wenn es um Geld geht, vertrauen potentielle Schweizer Nutzer digitaler Anlagemöglichkei-ten dabei eher den Lösungen etablierter Finanzdienstleiter als de-nen von Fintechs oder grossen Tech-Firmen wie Amazon, Apple oder Google.

Weniger überraschend hingegen ist das Interesse an den Finanzmärkten im demographischen Durchschnitt: Vor allem vermögende Männer mit einem Hochschulabschluss zeigen ein überdurchschnittlich starkes Interesse an den Finanzmärkten. Innerhalb der Schweiz sind es vor allem die Deutschschweizer über 65 Jahre, die sich am besten über digitale Anlagelösungen informiert fühlen.

Von Soloisten, Validatoren, und Delegatoren

Die Schweizer Anleger lassen sich grob in drei Gruppen einteilen. Diese Gruppen unterscheiden sowohl in der Art und Weise, wie sie Anlageentscheidungen treffen, als auch vom Alter und der geographischen Region, in der sie leben.

34 Prozent der Schweizer sind so genannte «Soloisten». Sie zeichnet eine hohe Eigenständigkeit bei der Auswahl ihrer Anlagen aus. Ein wichtiges Kriterium für sie ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Häufig handelt es sich hierbei um Männer der Generationen Z oder X, die aus der Deutschschweiz stammen. Tendenziell investieren sie von allen drei Gruppen mit dem kurzfristigsten Anlagehorizont. 31% haben leichte bis gute Kenntnisse und 49% haben schon davon gehört. 10% Prozent von ihnen nutzt schon heute digitale Vermögensanlagelösungen.

Die zweite und grösste Anlegergruppe in der Schweiz sind die «Validatoren». Sie stehen für 56 Prozent der Schweizer Anleger und suchen für ihre Anlageentscheidungen Rat bei Partnern und Banken. Transparenz ist für sie wichtiger, als die reinen Kosten. Weiterhin spielt bei Investitionen die Vorsorge für sie durchaus eine Rolle. «Validatoren» stammen zu 60 Prozent aus der Baby-Boomer Generation, sind zu mehr als zwei Drittel Frauen und leben eher im Tessin oder in der Deutschschweiz. 58 Prozent von ihnen haben bereits von digitalen Anlagemöglichkeiten gehört, 13% haben leichte bis gute Kenntnisse. 7 Prozent sind schon digital investiert.

Mit 10 Prozent bilden die Delegatoren die kleinste Gruppe unter den Schweizer Anlegern. Sie legen zwar an, möchten aber wenig in die Entscheidungsprozesse involviert werden. Die Anlageentscheidungen werden also vollständig delegiert und werden meistens mit einem langfristigen Anlagehorizont beschlossen. Dabei geht es Delegatoren auch um die Vorsorge. Transparenz und Nachvollziehbarkeit spielen für sie eine wichtige Rolle. Bei Delegatoren handelt es sich meistens um Frauen der Generation Y, die aus der Westschweiz stammen. 44 Prozent von ihnen haben bereits von digitalen Anlagemöglichkeiten gehört, 12 Prozent haben leichte bis gute Kenntnisse. 6 Prozent nutzen derzeit schon digitale Anlagemöglichkeiten.

Wachstumspotenzial für hybride Modelle

Der Wunsch nach individuellen Möglichkeiten spiegelt sich in den zunehmenden Angeboten an Anlagelösungen, die sowohl hohe Personalisierung wie auch hohe Sophistizierung bieten. Kunden legen unter anderem immer mehr Wert auf gute Prozesse zur Bestimmung des Risikoprofils und eine grössere Auswahl der Anlageklassen. Da die etablierten Anbieter genau diese Ansprüche abdecken, sollten ihre digitalen Hybridlösungen vom Trend profitieren können.

  

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«Digitale Vermögensverwaltungen wie Volt ergänzen die bisherigen Services. Sie schaffen darüber hinaus die Möglichkeit, neue vermögende Kunden anzusprechen, die auch selber agieren wollen und hohen Wert legen auf die langjährige Expertise eines etablierten Investmenthauses.»

Toby Triebel, Head Digital Investing

  

  

7 Gründe, weshalb Investieren das neue Sparen ist

  

  • 1. Keine Renditen auf Spareinlagen und Staatsanleihen

    Im aktuellen Zinsumfeld bringt Sparen so gut wie keine Rendite. Das bedeutet für Sparer, dass ihr Vermögen nicht nur nicht wächst, sondern Aufgrund der Inflation sogar an Wert verliert. Wer sein Vermögen also vermehren möchte, kommt ums Investieren nicht herum.

  • 2. Ohne Rendite gibt es keinen Zinseszinseffekt

    Wer seine Rendite stetig reinvestiert, erhält die jeweils nächste Rendite immer auf den neuen Gesamtbetrag. Über einen langen Zeitraum hinweg profitiert man so vom exponentiellen Wachstum seines Vermögens – umso stärker, wenn man regelmässig weiter investiert. Wer gar nicht investiert oder am Ersparten nichts verdient, erhält momentan auch keine Rendite. In diesem Fall entfällt der so wichtige Zinseszinseffekt.

  • 3. Die expansive Geldpolitik führt zu Inflation der Asset-Preise

    Notenbanken vergrössern ihre Bilanzen. Oder anders ausgedrückt, sie «erschaffen immer mehr Geld», welches sie vor allem in Anleihen investieren und somit deren Renditen drücken. Andere Akteure auf der Suche nach Renditen, wie zum Beispiel Pensionskassen, Versicherungen und Investoren, weichen auf Unternehmensanleihen, Schwellenländer-Anleihen oder auch Aktien aus. Diese Nachfrage treibt deren Preise nach oben, man spricht von einer Asset Preis Inflation.

  • 4. Steigende Attraktivität der Dividendenrenditen (insbe-sondere im Vergleich zu Anleiherenditen)

    Dividenden von Aktien wurden im Vergleich zu Anleihenanlagen und deren Coupons über die letzten Jahre immer attraktiver. Die Dividendenrendite des S&P 500 liegt heute sogar über der Rendite von 10 jährigen US Staatsanleihen.

  • 5. Partizipationsmöglichkeit an Megatrends für Anleger an den Aktienmärkten

    Es gibt diverse Wirtschaftszweige mit starkem Wachstum, unter anderem zum Beispiel bei Technologie Unternehmen. Um von diesen Megatrends zu profitieren, kommt man nicht um Aktienanlagen herum.

  • 6. Cash hat keine ESG Komponente

    Environment, Social, and Governance – kurz ESG. Wer Anlagen dieser Kategorie auswählt, kann nicht nur von einer Rendite profitieren, sondern unterstützt dabei Firmen, die einen positiven Einfluss auf die Umwelt nehmen oder sich der Nachhaltigkeit verpflichten. Reine Sparer können das nicht.

  • 7. Marktverwerfungen und Aktionen der Zentralbanken er-fordern ein aktives Management, um Chancen zu nutzen

    Finanzkrisen, Klimawandel, COVID-19 – wir leben in turbulenten Zeiten. Während die Zentralbanken mit aller Macht versuchen, Marktverwerfungen langfristig entgegenzuwirken, sehen wir kurz- und mittelfristig eine immer höhere Volatilität. Mit einer aktiv gemanagten Investmentlösung kann kurzfristig auf solche Marktschwankungen reagiert werden. Hierdurch können Anleger nicht nur Verlusten entgehen, sondern neue Chancen nutzen und sogar Gewinne erzielen.

  

  

  

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