Wasser – unser kostbarstes Gut

Insights, Nachhaltige Wertschöpfung
08.06.2019 Lesezeit: 2 Minute(n)

Ohne Wasser kein Leben. Doch die Wasserressourcen der Erde sind bedroht. Die Ozeane drohen aus dem Gleichgewicht zu kippen und der Bedarf an Süsswasser könnte die Verfügbarkeit schon bald übersteigen. Seit 2019 haben Anleger bei Vontobel die Möglichkeit, mit ihren Investments einen positiven Beitrag zu leisten.

Der jährliche World Ocean Day macht auf den Zustand der Weltmeere aufmerksam und fordert zu ihrem Schutz auf. Nicht ohne Grund, denn das sensible System befindet sich nicht mehr im Gleichgewicht: Klima­wandel, Ver­schmutzung, Überfischung und Arten­sterben setzen ihm zu. Dies wirkt sich auf das gesamte Öko­system aus – mit Konsequenzen für den Menschen, der abhängig von gesunden Ozeanen ist.

97 Prozent des Wassers der Erde befindet sich in den Ozeanen. Sie regulieren unser Klima, ernähren uns und nehmen grosse Mengen Kohlenstoff­dioxid auf. Hinzu kommt: Zirka die Hälfte des Sauerstoffs in unserer Atmosphäre wird von mikroskopisch kleinen Algen und photo­synthetischen Bakterien im Meer gebildet. Doch auch um die anderen drei Prozent steht es nicht sonderlich gut. Viele Menschen haben keinen Zugang zu sauberem Trink­wasser und das Ungleich­gewicht von Wasser­bedarf und -angebot sorgt für Herausforderungen (lesen Sie dazu auch unseren Fokus-Beitrag: Wasser sparen in der Wasserkrise: Dem Klimawandel mit Wissenschaft begegnen).

Mit Vontobel haben Sie die Möglichkeit, in nachhaltige Anlagelösungen zu investieren, die der Wasser­knappheit und -kontamination entgegenwirken sowie die Wassereffizienz steigern. Diese Lösungen erfüllen zum einen ökologische sowie soziale Anforderungen und bieten zum anderen Ertragspotenzial. Der technologische Fortschritt dürfte hierbei ein wichtiger Katalysator sein (beispielsweise Leck-Ortung aus dem Weltraum mittels Satelliten­technik).

  

Investment-Ansatz

Wie lassen sich Investitions­möglichkeiten erschliessen, die gleichzeitig eine positive ökologische und soziale Wirkung entfalten können? Wir konzentrieren uns auf drei Themen: 1. Wassergewinnung und -speicherung, 2. Wasserinfrastruktur und 3. Wassereffizienz.

  

Investment-Thema 1: Wasser­gewinnung und -speicherung

Durch den technologischen Fort­schritt bedingte Kosten­senkungen von bis zu 60 Prozent machen die Meer­wasser­entsalzung attraktiver, um Trink­wasser in trockenen Ländern zu gewinnen.

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    Der Entsalzungsmarkt verzeichnet laut Technavio ein beschleunigtes Wachstum von 6 Prozent. Um das Angebot zu erhöhen, muss die Verschwendung reduziert werden, durch die täglich 46 Milliarden Liter behandeltes Wasser weltweit verloren geht. Eine neue satelliten­gestützte Technologie, welche bisher zur Suche nach Wasser auf anderen Planeten eingesetzt wird, ermöglicht die Erkennung von Lecks auf effiziente Art und Weise. Der Haupt­vorteil liegt in den niedrigsten Kosten pro gefundenem Leck da grosse Flächen mit geringem Aufwand überwacht werden können.

 

  

Investment-Thema 2: Wasserinfrastruktur

Um das Problem der Wasser­verunreinigung zu lösen, investierte China in fünf Jahren (2015–2020) 300 Mrd. USD in die Abwasser­behandlung.

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    Für den gleichen Zeitraumverpflichtete sich Indien im Rahmen des Ganges River Clean-Up, 3,1 Mrd. USD in die Vermeidung von ungeklärtem Abwasser zu investieren, das in den Ganges fliesst. Weitere 2,9 Mrd. USD stehen für die Wasserversorgung, Kanalisation und Schlammbehandlung bereit. Denn schon 2019 musste man davon ausgehen, dass rund 70 Prozent der Frischwasserverunreinigung aus der Landwirtschaft stammen, während gleichzeitig etwa 70 Prozent des Frischwassereinsatzes in die Landwirtschaft fliessen.

    In den USA, so schätzen Experten, summieren sich die notwendigen Investitionen in kommunale Wassersysteme auf rund 1 Billion US-Dollar (Stand 2019).

 

  

Investment-Thema 3: Wassereffizienz

Eine fortschrittlichere Über­wachung, technologische Ver­besserungen und Leck­vermeidung ermöglichen eine effizientere Wasser­nutzung.

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    Moderne Bewässerungs­systeme könnten den Wasser­verbrauch in der Landwirtschaft um 30 bis 70 Prozent senken. Darüber hinaus ist die Entwicklung intelligenter verbrauchs­gesteuerter Mess- und Abrechnungs­lösungen in Wohn- und Geschäfts­gebäuden ein zunehmender Trend zur Verbesserung des Wasser­nachfrage­managements, das sicherstellt, dass die Verbraucher für das von ihnen genutzte Wasser bezahlen.

 

  

 

  

  

  

 

  

  

 

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