Vontobel-Förderpreis für junge zeitgenössische Fotografie «A New Gaze 3» geht an Dongkyun Vak

Medienmitteilungen 08.07.2020
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  • Ehrung des Künstlers im Rahmen einer Ausstellung in den Vontobel-Räumen in Zürich im Frühjahr 2021

In diesem Jahr wird der südkoreanische Künstler Dongkyun Vak mit dem Vontobel-Förderpreis «A New Gaze 3» für seine Arbeit zum Thema «Verantwortung im Zeichen des Anthropozän» ausgezeichnet. Der Förderpreis für junge zeitgenössische Fotografie, den Vontobel im zweijährigen Rhythmus verleiht, ist mit CHF 20'000 dotiert und verbunden mit einer Ausstellung im Frühling 2021 in den Räumlichkeiten des Schweizer Investmenthauses in Zürich. Zu der Ausstellung wird auch eine vom Schweizer Designpreisträger Teo Schifferli gestaltete Publikation erscheinen.

Nach Nordamerika und Afrika widmet sich «A New Gaze 3» der zeitgenössischen Fotografie im ost- und südostasiatischen Raum. Gemeinsam mit einem 30-köpfigen Expertenteam wurden Nachwuchskünstlerinnen und -künstler aus dieser Region eingeladen, eine Projektidee zum Thema «Verantwortung im Zeichen des Anthropozän», dem Zeitalter, in dem der Mensch die Erde signifikant beeinflusst, einzureichen. Wir wissen, dass viele Veränderungen auf unserem Planeten hausgemacht sind. Und wir erkennen je länger je besser, dass sich Natur und Zivilisation nicht mehr trennen lassen. Das Bewusstsein um den fatalen Schaden, den wir dem Planeten bereits zugefügt haben, muss Anstoss sein, unser Handeln fundamental zu ändern. Die Erkenntnis dieser neuen Situation bewegte Wissenschaftler im Jahr 2000 dazu, den Begriff „Anthropozän“ für das neue, gegenwärtige Erdzeitalter einzuführen: Er bezeichnet eine neue Ära, in welcher der Einfluss der Menschheit auf die Erde grösser ist als geologische Einwirkungen.

Im Dezember 2019 sichtete die Kunstkommission, ergänzt durch die beiden Expertinnen Gwen Lee (Direktorin und Co-Gründerin des Singapur Fotofestivals) und He Yining (chinesische Kuratorin und Autorin mit Schwerpunkt Fotografie in Stadt und Land), die 55 Projekteingaben aus zehn Ländern. Die Jury hat sich für Dongkyun Vak entschieden, der 1992 in Seoul (Südkorea) geboren ist und da auch lebt und arbeitet.

«Dongkyun Vak ist ein junger Künstler, der mit dem Medium Fotografie das Verhältnis von Wirklichkeit und fotografischem Abbild untersucht. Seine Idee, den Einfluss der Technologie auf unsere visuelle Umwelt zu erforschen, überzeugte in Verbindung mit seiner klaren Bildsprache und makellosen Ästhetik. Er startet damit einen Versuch, die Visualität des Anthropozän fern von Umweltkatastrophen aufzuzeigen», so Axel Schwarzer, Präsident der Vontobel-Kunstkommission.

«Um unserer Verantwortung gegenüber der Umwelt nachzukommen, prägen zunehmend innovative Technologien und auch ökofreundliches Design, wie zum Beispiel bei Elektroautos oder Luftreinigern, unseren Alltag. Unsichtbare Kraft hinter diesen Veränderungen ist die Technologie, scheint sie doch zugleich Ursache und Lösung für die ökologischen Herausforderungen des Anthropozän zu sein», kommentiert Dongkyun Vak seine Arbeit.

Dieser Zwiespalt zeigt sich auch in der Ästhetik seiner Bildsprache. Sie widerspiegelt sowohl das Verführerische wie auch das Befremdliche der von neuen Technologien geprägten Umwelt. So wirken in seinen Bildwelten selbst lebendige Tiere wie Artefakte, die ihres Lebens beraubt wurden.

«A New Gaze 3» wird von Luisa Baselgia, Vontobel-Kunstsammlung, und Urs Stahel, Gründer und ehemaliger Leiter des Fotomuseums Winterthur, kuratiert. Ergänzend wird eine von Teo Schifferli gestaltete Publikation erscheinen.

Bisherige Preisträger von «A New Gaze» sind Eva O’Leary (*1989, USA) mit «Concealer» und Kelvin Haizel (*1987, Ghana) mit «Babysitting a Shark in a Cold Room – Comoros Encounters».

Weitere Informationen finden sie auf unserer Webseite «A New Gaze».

  

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