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Februar

Abnehmendes Wachstum und Chinas Überraschung

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Geopolitik

Publiziert am 30.01.2023

Makroökonomisches Update für den Monat Februar 2023

Die starke Straffung der Zinsen im letzten Jahr kommt jetzt in der Wirtschaft an. Ein weiterer Abwärtstrend beim Wachstum ist wahrscheinlich. Dafür gibt es erfreuliche Nachrichten aus China: Das Land hat seine Wirtschaft geöffnet und betreibt wieder wirtschaftsfreundlichere Politik. Auch der Rückgang der Inflation, besonders in den Vereinigten Staaten, hat einen positiven Einfluss auf die Märkte.

Angesichts dieser Änderungen sehen wir bei Schwellenländer-Aktien Potenzial und stufen sie hoch. Dies geht zulasten von Schweizer Aktien.


Das monatliche CIO-Update analysiert das aktuelle Marktumfeld und deckt dessen Hintergründe auf. Es präsentierten Michaela Huber, Investment Strategist, und Christopher Koslowski, Senior Fixed Income & FX Strategist.

  

 

Zusammenfassung: Mehr Schwellenländer, weniger Schweiz

2022 erhöhte die US-Fed ihre Zinsen deutlich. Dies macht sich jetzt in der Realwirtschaft bemerkbar. Das Wachstum lässt nach und droht, weiter an Schwung zu verlieren. Weiterhin steht eine Rezession im Raum.

Doch das Jahr begann auch mit einigen positiven Nachrichten. China hat die Märkte mit seiner plötzlichen Öffnung der Wirtschaft überrascht. Ebenfalls ist die Haltung zu den führenden Technologieunternehmen freundlicher geworden und die Regierung hat erklärt, dem angeschlagenen Immobiliensektor zu helfen. Ebenfalls positiv zu bewerten ist der anhaltende Rückgang der Inflation, vor allem in den Vereinigten Staaten.

Neu stufen wir die Aktien der Schwellenländer auf Neutral hoch. Dies aus zwei Gründen:

  1. Ein Aufschwung in China ist durch die lange aufgestaute, lockdown-bedingte Nachfrage zu erwarten.
  2. Geht die Inflation in den USA weiter zurück, verlangsamt sich das Tempo der Zinserhöhungen deutlich. Dies spricht für einen schwächeren US-Dollar, was für Schwellenländer ebenfalls positiv ist.

Wir behalten unser Übergewicht in Gold. Der Rohstoff hatte im letzten Jahr viel Gegenwind: die restriktive Geldpolitik, der starke US-Dollar und die tiefere Inflationserwartung. Die erwähnten Veränderungen, insbesondere das Ende eines Zinserhöhungszyklus sind historisch betrachtet sehr positiv für den Goldpreis.

Ansonsten belassen wir unser Portfolio unverändert. Wir bleiben also insgesamt leicht übergewichtet für Aktien, neutral für Anleihen und alternative Anlagen und untergewichtet für Bargeld.

  

  

  

 

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