
Straffere Zeiten
Preisen die Märkte zu viele Zinserhöhungen der US-Notenbank Fed ein?
Publiziert am 29.09.2026 MESZ
Makroökonomisches Update für den Monat Oktober 2026
Der September brachte geopolitische Spannungen, Inflationssorgen und eine straffere Geldpolitik. Dennoch zeigt sich die Weltwirtschaft weiterhin robust, auch wenn die Wachstumsdynamik ihren Höhepunkt erreicht haben dürfte. Die Inflation bleibt erhöht, doch ein grosser Teil des aktuellen Preisdrucks ist angebotsseitig bedingt und dürfte allmählich nachlassen. Preist der Markt also mehr Zinserhöhungen der Fed ein, als letztlich notwendig sein werden? Im aktuellen CIO Monthly Video beleuchtet Chris Koslowski von der Multi Asset Boutique von Vontobel die jüngsten Entwicklungen und ihre Bedeutung für unseren Ausblick.
Kurz und bündig
- Stark genug?
Höhere Zinsen bremsen dir Wirtschaft zwar allmählich, wir gehen jedoch nicht davon aus, dass sie derzeit hoch genug sind, um eine Rezession auszulösen. - Angebotsseitige Inflation
Ein grosser Teil des aktuellen Inflationsdrucks geht auf Energiepreise und Zölle zurück. Wir gehen davon aus, dass diese Effekte in den kommenden Quartalen allmählich nachlassen dürften. - Markterwartungen an die Fed
Unseres Erachtens könnten die Märkte zu viele Zinserhöhungen einpreisen, wenn man bedenkt, dass die Wachstumsdynamik ihren Höhepunkt erreichen könnte und ein grosser Teil des Inflationsdrucks angebotsseitig bedingt ist.
Publiziert am 29.09.2026 MESZ
ÜBER DIE AUTOREN
Weitere Artikel anzeigenChristopher Koslowski
Senior Fixed Income & FX Strategist
